Baby Fingerfood...

Jeder weiss, nach knapp 6 Monaten geht man zum Arzt, dieser erzählt einem dann, dass Baby wird ohne Zufüttern an Eisenmangel leiden, bitte ab nun Beikost.

Obwohl bei stillenden Frauen diese Aussage eh anzuzweifeln ist, stellt sich dann dennoch irgendwann die Frage: was für Beikost wähle ich eigentlich !?

Das Thema Brei war für uns als Eltern eh schon lange kein Thema mehr. Wir finden das pürieren von Lebensmitteln, welche dann unerkennbar und im Geschmack vermengt sind irgendwie unnatürlich.

 

Wir entschieden uns für die Variante, unsere kleine Mia selbst entscheiden zu lassen, wann und was sie essen möchte.

 

Das funktioniert nur, wenn man sich auf eine verlängerte Stillzeit einstellt. Aber eben dieses war für mich klar. Ein Jahr mindestens, wieviel, sollte ab dem 6 Monat Mia entscheiden. Und das hat sie auch schnell getan.

Ich hätte es nie für möglich gehalten, das Mia so schnell lieber vom Tisch mitisst.

 

Heute ist sie noch nicht mal 10 Monate alt, und sie wird von sich aus nur noch 2 mal gestillt, einmal vor dem Schlafengehen, einmal nachts.

Ansonsten ist Mia kerngesund ernährt über Fingerfood und all das, was auch wir essen.

Allergien: keine

Bauchweh: bisher keine

Und: sie ist alles....Spinat, Knoblauch, Linsen, Zucchini, Rindfleisch, Erbsen...es gibt keine Grenzen. (bis auf Honig, von dem man weiss, er ist nicht gut, und natürlich isst Mia nicht überwürzt)

Der Vorteil ist, sie lernt von Vornherein, das Essen gekaut werden muss, und keine undefinierbare Masse nur einfach so geschluckt wird.

Oft werde ich genau das gefragt..."keine Angst vor dem Verschlucken"?

Nein.. Breibabys haben, sobald sie an feste Nahrung gewöhnt werden, viel mehr Anpassungsschwierigkeiten an feste Lebensmittel als Babys, die nie Brei erhalten haben. Denn Breibabys sind das blo?e Schlucken gewöhnt.

Mia musste nur einmal lernen "was in den Mund kommt, muss erstmal zerkleinert werden".

Und ja, kauen können Babys auch ohne jeglichen Zahn. Sehr gut sogar...schreibt mich an, wenn Ihr Fragen habt. Ich denke, diese Art der Ernährung hat Zukunft.

Es spart Zeit und Geld, es gibt dem Baby die Möglichkeit, sofort an dem Essalltag der Familie teilzunehmen, und die Babys lernen all die Nahrungsmittel in ihrer Grundform kennen....ganz ohne Löffel.